In diesem Jahr sind wir erwachsen geworden!

Redaktion

Marvin Geilich, Geschäftsführer NIKKUS Veranstaltungstechnik

 

NIKKUS Veranstaltungstechnik ist im Februar 18 Jahre alt geworden. Eigentlich ein Datum zum Feiern, doch im Umfeld der Corona-Pandemie wenig Zeit für Zufriedenheit. Wie geht Ihr mit dieser harten Zeit um, Marvin?

Für unser Kerngeschäft, also die technische Umsetzung von Präsenzveranstaltungen, ist das natürlich eine enorme Herausforderung. Glücklicherweise haben wir in den letzten Jahren ein umfangreiches Digital-Portfolio aufgebaut. Was zunächst als Nischenlösung oder Add-on konzipiert war, ist nun das Hauptprodukt, wenn wir hybride und virtuelle Events mit Emotionen, Atmosphäre und Interaktion realisieren.

Wie sieht die Zukunft aus?

Eine Rückkehr in „Vor-Corona-Zeiten“ ist für das MICE-Segment kaum zu erwarten.  Natürlich werden Menschen in einer Zeit „danach“ wieder auf Präsenzveranstaltungen zusammenkommen. Wir sind soziale Wesen und haben den Wunsch uns auszutauschen. Was an neuen Formaten entstanden ist, wird allerdings ganz sicher bleiben. Hybride Events werden der große Trend sein, die digitalen Komponenten werden bleiben.

Was zeichnet NIKKUS Veranstaltungstechnik aus ?

Seit vielen Jahren integrieren wir unsere Leistung in den bestehenden Kontext von Event-Locations und Konferenz-Hotels, um einen einheitlichen Qualitätsstandard herzustellen. Diesen Weg gehen wir auch für Hybrid-Events und die Anbindung digiloger Formate weiter. Damit sind wir für unsere Partner*innen umso wertvoller als Ideengeber und Sparringpartner. Nach wie vor gilt: Es gibt Technik-Anbieter, die auf besondere Sparten spezialisiert sind, also Unternehmen, die vor allem Ton machen oder vor allem Videotechnik. Wir sind der klassische Full-Service-Dienstleister für alle Gewerke – und das live, hybrid und auch virtuell. 

Euer Leitbild ist„Events aus Leidenschaft“. Ein starkes Motto…?

Das ist tatsächlich unser Claim. Der ist vom Anfang übriggeblieben, als wir noch nicht ganz so viele Mitarbeiter hatten wie heute bundesweit 40 Festangestellte in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und München. Aber von Anfang an hatten wir ganz viel Herzblut und Leidenschaft für die Event- Branche. Das ist nach wie vor unsere DNA: Jeder Mitarbeiter trägt Corporate Fashion und unseren Claim auf der Brust, sozusagen über dem Herzen. Das ist nach wie vor unser Leitbild – für analoge, hybride und mittlerweile immer häufiger virtuelle Events. 

Ohne Leidenschaft geht es sicher nicht im Bereich Veranstaltungstechnik. Braucht ihr echten Speed?

Das ist gewiss so. Es ist natürlich die gesamte Event-Branche. Alle Menschen, die dauerhaft im Event-Bereich arbeiten, sind ja ein bisschen verrückt drauf! (lacht)

Da ist das permanente Arbeiten gegen die Uhr. Denn Event ist immer live. Man kann ganz viel planen. Aber irgendwann ist es dann zwei Stunden vor Doors-open, da muss man eben gucken, dass man in den zwei Stunden die unvorhergesehenen Dinge einfängt, die aufgetreten sind.

Wie läuft eure Zusammenarbeit mit MEET GERMANY?

Wir waren von Anfang an dabei, als das Unternehmen noch MEET BERLIN war. Und uns verbindet eine schöne parallel gewachsene Geschichte. Denn uns gab es vor 18 Jahren auch nur in Berlin, dann kam als zweiter Standort München dazu, dann Rhein-Main, Hamburg – also wir sind MEET GERMANY an ganz unterschiedlichen Orten in Deutschland begegnet. Und jetzt setzen wir auf eine stärkere Kooperation.

Was sind die Hausaufgaben für einen Technik-Dienstleister heute? Wie werdet ihr fit für die Zukunft?

Wir sind im Jahr 2020 angekommen, das heißt, wir arbeiten komplett mit cloudbasierten und browserbasierten, qualitätsgesicherten Systemen, mit Projektmanagement-Tools und einem Unternehmens-Wiki. In den letzten Jahren hatten wir bereits den größten Teil unserer Prozesse digitalisiert, sicherlich auch durch unsere Standorte getrieben. Mit Live-OP-Übertragungen und hybriden Events haben wir seit 12 Jahren immer mehr Erfahrungen im Digitalgeschäft gesammelt – an der Schnittstelle von Veranstaltungstechnik, IT, Webentwicklung und Broadcasting. Durch weitestgehend vollzogene Digitalisierung „intern“ und die genannten Erfahrungen sind wir zukunftssicher aufgestellt.

 

Redaktion MEET GERMANY

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