Ich glaube, wenn man nicht mehr neugierig ist, dann ist man schon halb tot.

Redaktion

Sagt Johannes J. Adams, Architekt und Visionär.

MEET GERMANY traf den umtriebigen Unternehmer beim FORUM des MEET NRW SUMMITS am 26. Juni in Köln.

Johannes J. Adams, haben Sie nach längeren Aufenthalten in New York ein Stück USA in Ihr Hotel „The New Yorker“ und Ihre Event-Location „The New Yorker | DOCK.ONE“ gesteckt?

Es ist einfach die Liebe zum Detail. Ich liebe es, Menschen zu inspirieren und das am Anfang mit dem New Yorker, an eine ungewöhnliche Position zu gehen. Nämlich mitten in diese alten Industriehallen der Deutz-AG. Hier ist der erste Viertaktmotor 1867 entstanden. Hier haben sehr viele Ingenieure mit Weltrang gearbeitet. Das fand ich sehr inspirierend. Das gebe ich auch sehr gern weiter. Das heißt, das Gebäude als solches soll dem Gast gern ein Zuhause sein für eine gewisse Zeit. Wo er aber auch immer wieder etwas entdecken kann.

Das Weitere ist, dass wir nicht nur ein Hotel zum Übernachten sind, es geht ja letztlich bei uns Menschen immer um Kommunikation. Das ist das Allerwichtigste. Und deswegen habe ich auch den Bereich Tagung dazu genommen, dass eben ein ständiger Kommunikationsaustausch stattfindet, bei dem ich auch etwas dazulerne.

Wir haben hier diese Eventhallen DOCK.ONE und HARBOUR CLUB – ich habe sogar zwischendurch mal ein Restaurant gehabt – aber weil ich dann zu viel zu tun hatte, ging es mir gesundheitlich nicht so gut und musste eine Sache wieder abstoßen, weil Gastronomie schon doch mal sehr intensiv ist, und ich habe sechs verschiedene Bereiche, das war der siebente. Das war einfach ein Touch zu viel, weil ich ja nebenbei auch noch als Architekt für uns selbst zuständig bin.

Bei so vielen Aufgaben, bleibt da noch Raum für neue Ideen?

Also ich glaube, wenn man nicht mehr neugierig ist, dann ist man schon halb tot. Und ich bin immer noch ein sehr neugieriger Mensch. Ich bin schon wieder am nächsten Projekt. Ich bin sehr viel jetzt in Portugal und habe da noch ein neues Konzept vor. Aber mehr im Ferienbereich, also kleine Suiten-Hotels, so nur 10 Zimmer. Auch aus einer Idee entstanden, dass ich gesagt habe, ich muss auch mal raus aus der Struktur, Out- of –the- box -thinking.

Sie sind ein neugieriger Mensch. Sind Sie auch ein zufriedener Mensch?

Ganz ehrlich: Ich bin so dankbar für all die Sachen, die ich machen darf und durfte. Ich habe mir alles selbst aufgebaut. Ich bin ein sehr zufriedener und auch ein sehr glücklicher Mensch. Ich habe immer noch meine Freude dran. Und natürlich versuche ich, etwas weiterzuentwickeln.

Redaktion MEET GERMANY

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